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22 | 02 | 2012
AJS 16MS

AJS 16MS von 1954

AJS 16MS von 1954

Eckdaten:
Baujahr: August 1954
Fahrgestellnr.: A20xxx
Erstzulassung: 1959 (?)
gekauft am: 18.05.2007
km bei Kauf: 84.176 (?)

Ausführung:
Exportmodell mit Erstauslieferung nach Indonesien. Mit km-Tacho, Pancake-Luftfilter und originaler Crashbar. Ursprünglich war auch eine Scheibe montiert. Über dem Rücklicht hat sie eine spezielle Rücklichtabdeckung. Diese stammt wahrscheinlich von dem indonesischen Importeur.


KaufAJS 16MS Rücklicht mit indonesischer Abdeckung

Mein AMOC Clubkollege Paul bot mir seinen Scheunenfund an, da er seine Zeit lieber mit Motorradfahren verbringen möchte als eine weitere zu restaurieren. Eigentlich suche ich eine Vorkriegs-AJS - aber da sie original & komplett (bis auf die Hupe) war und eine dokumentierte Historie hat, hab ich sie mal gekauft.

Im Bild die Nummernschildplatte mit Lucas-Rücklicht, der alten Nummer bis Dezember 1981 und dem Club-Badge des “Motor Club Djakarta” .
Darüber die spezielle verchromte Rücklichtabdeckung aus Messingguss. Diese war über das Rücklicht geschraubt und zeigt neben dem AJS Logo, indonesische Dekore an der Seite.



AJS 16MS - Die Tücke mit dem Ritzel PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. Mai 2010 um 17:22 Uhr

Da denkt man, noch ca. 10 Stunden Arbeit bis der Motor läuft und schon rächen sich Annahmen der Vergangenheit.

Ich hatte ein neues Ritzel eingebaut und gesehen, dass in der Teileliste zwei Unterlegscheiben angegeben sind. Ich hatte jedoch  nur eine.
Nachdem ich keine Zweite auftreiben konnte, habe ich mir eine gedreht. Dann das Ganze montiert und auch alles andere, was mit dem Primärtrieb zu tun hat (Limaantrieb, Ruckdämpfer, Kupplung etc.).

Heute nun wollte ich mal gut 5 Stunden, der 10 Stunden bis der Motor läuft abarbeiten. Also (Sekundär-) Kette gespannt und das Malheur bemerkt.
Die Kette schleift mit dem Kettenschloss am Primärdeckel.
Nun das Ganze auseinander gebaut (erst musste ich mir einen 32er auf 1ww (~42mm) aufschleifen) und die zusätzliche Scheibe entnommen.

Nach dem Zusammenbau hat es wieder geschliffen. Also wieder auseinander und eine Unterlegscheibe von hinten unter den hinteren Primärdeckel.
Alles wieder montiert. Jetzt schleifte aber der Kupplungskorb am hinteren Primärdeckel.

So geht es also nicht!

Jetzt habe ich erst mal das alte Ritzel gesucht und mit dem Mikrometer die Dicke gemessen. Auch an dem neuen Ritzel und den zwei Unterlegscheiben.

Das Ergebnis:

  • Altes Ritzel (9,56) + originale Unterlegscheibe (1,94) = 11,50 mm
  • Neues Ritzel (10,34) + gedrehte Unterlegscheibe (1,15) =11,49 mm

Sollte also funktionieren.
Was sich nach dem erneuten Zusammenbau bestätigte. Und dann Feierabend gemacht.

...noch ca. 10 Stunden bis der Motor läuft - wenn nichts dazwischenkommt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. Mai 2010 um 17:52 Uhr
 
AJS 16MS - Neuste Bilder der Restaurierung PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. April 2010 um 19:20 Uhr

Aktuelle Bilder der Restaurierung

Um es mir etwas einfacher zu machen habe ich die neusten Bilder über den Restaurierungsfortschritt in die Bildergalerie des Jampot-Germany Forums gestellt.
Das Forum erreicht Ihr unter http://65936.homepagemodules.de/
Die Bildergalerie von Aischa ist unter http://65936.homepagemodules.de/g1-Aischa.html

AJS 16MS - Restaurierungsstand Ende April 2010

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. April 2010 um 19:35 Uhr
 
AJS 16MS - Stand der Dinge Okt-09 PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 03. Oktober 2009 um 13:20 Uhr

Nachdem ich im Mai zum letzten Mal über den Restaurierungsforttschritt berichtet hatte, hier nun das Update.

Alle Arbeiten sind soweit gemacht. Nun geht es an das Zusammenbauen.
Die Kurbelwelle hat noch ein zu großes axiales Spiel.

Hier mal ein paar Bilder:

Die Räder fertig zum EinbauDie Teile im Regal

Rahmen- und GabelteileDer AJS Motor

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Oktober 2009 um 13:45 Uhr
 
Restaurierungsfortschritt AJS 16MS PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 19:14 Uhr

Auch wenn hier schon seit längerem keine neuen Beiträge zur AJS16MS Restaurierung erschienen sind heißt das nicht, dass ich untätig war.

Der aktuelle Stand:

  • Am Fahrwerk ist soweit alles gemacht. Allerdings noch nicht zusammengebaut. Liegt alles schön in Schachteln und Kartons.
  • Der Zündmagnet ist von Seuwen gemacht.
  • Den Kopf hat Jürgen gemacht.
  • Vergaser hatte Paul schon gemacht.

Was noch zu tun ist:

  • Die Räder sind soweit zerlegt, nur die Radlager müssen noch ausgepresst werden.
  • Die Bremsen müssen neu gemacht werden. War viel Lagerfett drin.
  • Teile für Bremsen und Naben sind schon bestellt.
  • Dann gibt’s noch drei neue Speichen für hinten und neue Avons.
  • Die Lima muss noch gemacht werden
  • Das Getriebe wird zerlegt und gereinigt. Ansonsten sollte es OK sein.
  • Die Kurbelwelle muss noch raus um das Pleuel zu entrosten. Die Hauptlager sind aber OK. Deshalb bleibt die Kurbelwelle zusammen.

Tja, und dann wird das Ganze zusammengebaut.

Zieldaten sind: Motorstart in diesem Jahr (im Winter), erste Fahrt im nächsten Jahr.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. August 2009 um 22:32 Uhr
 
AJS 16MS - Lucas N1 Magnetzünder PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 21:19 Uhr

Im August habe ich mit dem Lucas N1 Magnetzünder angefangen. Das Zündkabel ist verhärtet und das Kontaktplätchen korrodiert. 

Zunächst habe ich den Magnet mit Lackabbeizer eingepinselt und für ein paar Tage luftdicht verpackt. Danach hat sich die grüne, Hammerschlag-ähnliche Farbe gut gelöst. Von Außen war das Finish gut. Nun sollte es zu Radio-Seuwen zur inneren Instandsetzung gehen.

Da ich mir nicht sicher war, ob der Magnet überhaupt defekt ist, gab mit Herr Seuwen folgenden Tipp:

Den Magnet in eine Drehmaschine einspannen und mit 200-500 U/min laufen lassen. Das sollte einen Funken von 6 - 7 mm geben. Wenn das geklappt hat, den Magnet in den Backofen legen und auf 70 - 80°C erwärmen. Dann den Test nochmals durchführen. Ist der Funke immer noch gut, hat der Magnet kein Problem.

Ich habe den Magnet in meine Ständerbohrmaschine eingespannt. War einfacher zu adaptieren. Bei 600 U/min brachte der Magnet es auf einen Funken von 1,6 mm Länge am Zündspannungstester. Viel zu wenig.
Also habe ich den Magnet zu Seuwen geschickt und zur Veterama bei Ihm am Stand wieder abgeholt.

Defekt waren die beiden Lager und der Zündnagel. Der Magnet wurde aufmagnetisiert. Rotor samt Kondensator sind einwandfrei. Auch bemerkte er das der Magnet in sehr feuchter Gegend (Indonesien) eingesetzt wurde, da er innerlich angelaufen war. Er hat ihn bei niedriger Drehzahl und bei bis zu 75°C getestet. Er lieferte immer einen 10 mm Funken. Die Reparatur und die Rechnung machen einen sehr guten Eindruck. Wenn der Magnet sich dann im Einsatz noch bewährt ist Radio-Seuwen ein guter Tipp.

Montiert auf den Halter mit neuem Zündkabel und -Stecker ist er fertig zum Einbau (Bild folgt).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. November 2008 um 18:12 Uhr
 
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