| Besucher: Site Meter | Home AJS 16MS AJS 16MS Restaurierung AJS 16MS - Lucas N1 Magnetzünder
19 | 05 | 2012
AJS 16MS - Lucas N1 Magnetzünder PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 21:19 Uhr

Im August habe ich mit dem Lucas N1 Magnetzünder angefangen. Das Zündkabel ist verhärtet und das Kontaktplätchen korrodiert. 

Zunächst habe ich den Magnet mit Lackabbeizer eingepinselt und für ein paar Tage luftdicht verpackt. Danach hat sich die grüne, Hammerschlag-ähnliche Farbe gut gelöst. Von Außen war das Finish gut. Nun sollte es zu Radio-Seuwen zur inneren Instandsetzung gehen.

Da ich mir nicht sicher war, ob der Magnet überhaupt defekt ist, gab mit Herr Seuwen folgenden Tipp:

Den Magnet in eine Drehmaschine einspannen und mit 200-500 U/min laufen lassen. Das sollte einen Funken von 6 - 7 mm geben. Wenn das geklappt hat, den Magnet in den Backofen legen und auf 70 - 80°C erwärmen. Dann den Test nochmals durchführen. Ist der Funke immer noch gut, hat der Magnet kein Problem.

Ich habe den Magnet in meine Ständerbohrmaschine eingespannt. War einfacher zu adaptieren. Bei 600 U/min brachte der Magnet es auf einen Funken von 1,6 mm Länge am Zündspannungstester. Viel zu wenig.
Also habe ich den Magnet zu Seuwen geschickt und zur Veterama bei Ihm am Stand wieder abgeholt.

Defekt waren die beiden Lager und der Zündnagel. Der Magnet wurde aufmagnetisiert. Rotor samt Kondensator sind einwandfrei. Auch bemerkte er das der Magnet in sehr feuchter Gegend (Indonesien) eingesetzt wurde, da er innerlich angelaufen war. Er hat ihn bei niedriger Drehzahl und bei bis zu 75°C getestet. Er lieferte immer einen 10 mm Funken. Die Reparatur und die Rechnung machen einen sehr guten Eindruck. Wenn der Magnet sich dann im Einsatz noch bewährt ist Radio-Seuwen ein guter Tipp.

Montiert auf den Halter mit neuem Zündkabel und -Stecker ist er fertig zum Einbau (Bild folgt).

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. November 2008 um 18:12 Uhr
 


Aktuelles Projekt