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BMW R100RS

| BMW R100RS von 1978 Eckdaten: Produktionsdatum: Modell 78 (09/77 - 08/78)
Fahrgestellnr.: 6088xxxR100RS Erstzulassung: 15.04.1980 gekauft am: 14.04.2000 km bei Kauf: 80.159 Ausführung: Schweizer Modell, S-Sitzbank, Krauser Koffersatz, Scheibenbremse hinten, Gussräder, Speziallenker, Wirth Gabelfedern, Koni Stoßdämpfer, dig. Zusatztacho, Öltemperatur-Messstab |
KaufEine R100RS zu besitzen war ein Wunsch seit meiner Jugendzeit. Damals war sie da imponierendste und modernste Motorrad für mich. Die Verkleidung und 200 km/h Spitzengeschwindigkeit hatten es mir angetan. Ich schaffte es aber zu dieser Zeit nicht einmal zu einem Moped.
Mein Freund Remo rief mich aus der Schweiz an und erzählte mir von einer goldenen R100RS in stark gebrauchtem Zustand die bei 2Rad-Stucki zum Verkauf steht. Für eine Spezialpreis könnte ich sie bekommen. Ich lies mir den Fahrzeugausweis zufaxen. Prüfte diesen und lies mir nochmals versichern, dass der Kaufpreis in DM war und nicht Schweizer Franken. Da ich sie auch nicht gleich abholen musste hatte ich mal wieder ein Motorrad per Telefon gekauft.
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Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 21:45 Uhr |
Hier nun ein paar Bilder von den Teilen für den R100RS UmbauDa ich nun doch keine K-Gabel einbaue wird die bestehende etwas verbessert. Die Tauchrohre sind komplett überholt. Oben kommt eine Grigat Gabelbrücke dran.

Über dem Schutzblech wird der bekannte Telefix benutzt.

Damit sollte die Gabel gut genung sein. Der originale Tank wird auf eine Flight Cap Tankverschluss umgerüstet. Der bestehende Tankdeckel ist nicht mehr der Beste.

Da ein digitales Cockpit benutzt wird ist die Tachowelle überflüssig. Ins Getriebe kommt ein Alu-Drehteil mit Lüftungsschlauch Anschluss. Die Zeichnung dazu befindet sich im Download-Bereich.

Die originalen Blinker werden von Kellermann-Modellen ersetzt. Diese enthalten auch das Stand- und Rücklicht.

Die Vergaser bekommen K&N Nachbau Luftfilter 
Der Motor bekommt eine neue Motorabdeckung, da der Luftfilterkasten nicht mehr gebraucht wird.

...und es gibt auch noch Ersatz für die zwei 6V Zündspulen durch ein PVL Modell mit Zündgeschirr

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 22:06 Uhr |
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R100RS Umbau - Stand August 2010 |
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Sonntag, den 15. August 2010 um 16:41 Uhr |
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Jetzt sind fast drei Jahre vergangen und der geneigte Leser könnte denken es ist noch nichts passiert... Aber weit gefehlt!OK, die meiste (Moped-)Zeit ging erst mal in die Restaurierung von Aischa (AJS 16MS). Außerdem musste die Goldene ihren hinteren Bremsflüssigkeitsbehälter an die Blau-Silberne abtreten. Dieser war undicht geworden. Als deren Gabel klemmte wurde der Goldenen auch noch beide Gabelbeine geraubt. Dafür liegen mittlerweile zwei überholte Gabelbeine bereit. Auch neue Lenkkopflager, die Grigat-Brücke und Telefix-Gabelstabis warten auf den Einbau. Des weiteren zwei verschieden Fußrastenanlagen (Raask und ??), Lampenhalter etc. Einen Gasgriff mit 16mm HBZ gab es auf der Veterama und weitere Teile wie Schwingenlager, Stahlflex-Leitungen, einteiliger Gaszug mit Verteiler und Alu-Abdeckhaube aus dem 2-Ventiler Forum wurden geordert. So langsam werden also alle Teile für den Umbau zusammengetragen und evtl. beginne ich 2011 mit den Arbeiten. Dauert also nicht mehr lange!
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. August 2010 um 17:05 Uhr |
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BMW R100RS - Herbst/Winter 2007 - Umbauziele |
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Mittwoch, den 21. Mai 2008 um 19:57 Uhr |
Mit dem Kauf der Blau-Silbernen R100RS kann die Goldene der ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden. Als Basis für einen Sport-Umbau.
Das heißt jetzt nicht Motortuning um jeden Preis; hier kann man sehr schnell sehr viel Geld versenken, sondern Verbesserung des Fahrwerks mit seinen Komponenten und erst dann kommt der Motor dran. Also bessere Bremsen, verwindungssteife Gabel, Gewichtsreduzierung und leicht sportlich Sitzhaltung.
Bremsen & Gabel: Hier werde ich mich um eine K-Gabel (K1, K100-16V, K1100) samt Vierkolben-Bremsanlage bemühen. Diese hatte ich bei der K1 und war damit sehr zufrieden.
Gewichtsreduzierung: Das Ziel ist nicht auf unter 200 kg (fahrfertig) zu kommen, da es zu Aufwendig und teuer wird. Für den Ersatz der RS-Verkleidung hatte ich die Auswahl zwischen einer Ducati S2- und MHR-Verkleidung. Beide liegen bei mir auf dem Kuhstall (Werkstatt) rum und warten auf eine Verwendung. Ich entschied mich für die S2-Verkleidung, da die Form und der untere Spoiler ähnlich der RS-Verkleidung ist. Gut – sehr viel Gewicht wird es nicht sparen, aber auf eine Verkleidung möchte ich nicht verzichten. Die BMW-Armaturen werden durch einen digitalen Tacho mit Analogzeiger, dem originalen Drehzahlmesser, Öltemperatur-Anzeige und evtl. Voltmeter ersetzt. Diese werden verkleidungsfest montiert.
Sportliche Sitzhaltung: Oberstes Ziel ist hier eine bequeme Haltung. Wenn ich es richtig sportlich haben will, kann ich mit der Duc S2 fahren. Nach einer halben Stunde mit ihr tun mir alle Knochen weh. Also einen flachen Lenker, zurückgelegte Fussrasten, nur etwas höher und eine verkürzte Sitzbank mit gutem Halt.
Motor & Getriebe Hier wird zunächst nichts zur Leistungssteigerung gemacht, da er sehr gut dreht und spontan Gas annimmt. Nur die Öltemperatur muss gesenkt werden, da sie nach kurzer (flotter) Fahrt auf 120°C ansteigt. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Juni 2008 um 19:27 Uhr |
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BMW R100RS - Juli 2006 - Ein neuer Bremssattel |
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Mittwoch, den 21. Mai 2008 um 19:54 Uhr |
Im Juli habe ich einen neuen Bremssattel gekauft (ca. €200), da der Alte durch die Hitze völlig unbrauchbar geworden ist. Neue Bremsbeläge und die Kunststoffkappe sind Bestandteil des Bremssattels und müssen nicht separat bestellt werden. Das Ganze eingebaut, die Bremse entlüftet und... es geht nicht.
Durch den Überdruck der kochenden Bremsflüssigkeit wurden die Dichtungen des Bremszylinders zerstört. Da ich noch einen Reparatursatz hatte (siehe oben) schnell den Zylinder ausgebaut und... der Kolben geht nicht raus.
Also im Internet geforscht und die richtige Demontagemethode gesucht. Man braucht einen Hammer und einen Nagel mit einem Durchmesser kleiner 3mm. Ein kräftiger Schlage von hinten über den Nagel auf den Bremskolben und er fliegt raus. Für die Montage brauch es eine passende Nuss. Mit dieser wird der neue Sicherungsring wieder eingeschlagen.
Das Entlüften ist etwas aufwendig und musste in mehreren Schritten erfolgen, bis der Bremssattel komplett Luftleer war. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Juni 2008 um 19:28 Uhr |
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BMW R100RS - Mai 2006 - Die Bozen Tour |
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Mittwoch, den 21. Mai 2008 um 19:41 Uhr |
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Zuerst der Hinweis zum Einstellen der vorderen Pendelsattelbremsen: Das im BMW Werkstatthandbuch beschriebene Verfahren mit Strichmarkierungen auf der Bremsscheibe und dem Beurteilen des Tragbilds ist ungenau und aufwendig. Die Methode, gefunden auf der Web-Site http://home-1.worldonline.nl/~barendsn/uk_klauw.htm, beschreibt einen einfachen und einleuchtenden Weg. Sinngemäß steht dort: - Den Bremshebel leicht ziehen, bis die Beläge die Scheibe berühren. - Nun den Exzenterbolzen drehen und einen erhöhten Druck auf den Bremshebel geben. - An der Stelle, wo sich der Bremshebel am weitesten ziehen lässt ist die optimale Position des Exzenterbolzens gefunden und die Beläge tragen mit der grössten Fläche. Ergänzung 2008: Die niederländische Webseite ist nicht mehr online. Beschreibung nun im Download-Bereich dieser Webseite.
...nun zur Bozen Tour: Samstag früh ging’s los. Wir haben uns auf der Raststätte Gräfenhausen getroffen. Beim losfahren kippte Sab. mit der Kawa um.
Bei Durlach ging es auf die Landstrasse. Nach Bretten streikte Le Michis Drag Star. Sie hatte keine Batteriespannung. Also das Moped angeschoben und in Tuttlingen am Samstag Nachmittag eine neue Batterie besorgt. Das ging bis Spaichingen gut. Nach dem Tanken sprang sie nicht mehr an. Also doch Lima oder Regler kaputt. Als AvD Schutzbriefinhaber wurde die Yamaha zum nächsten Händler gebracht und er bekam einen Mietwagen. Für Le Michi war die Tour nun vorbei. :-( (Es war der Regler. 192€ mit Einbau.)
Mittlerweile war es schon nach halb-6. Remo der von Wollerau zu Manfreds Bikermühle fuhr, unserem Etappenziel, hatte diese schon erreicht. Uns trennten noch gute 2 Stunden fahrt. Ca. 10km vor dem Ziel für die R100RS komisch. Das Motorgeräusch hörte sich nach 5.000 - 6.000 Umdrehungen an, der Drehzahlmesser zeigte jedoch nur 3.000. Ich dachte zunächst an den Ausfall eines Zylinders, aber als ich vor einer Schikane am Ortseingang von Wangen die Kupplung zog, stand sie abrupt. Die hintere Bremsscheibe war rotglühend, die Plastikabdeckung der Bremszange schmolz und war kurz davor sich zu entzünden. Auch in den linken Seitenkoffer schmolz es zwei Löcher.
Eigentlich wollte ich hier aufhören. Moped abstellen, nach Hause fahren und den Anhänger holen. Aber Jan hat den Druck im Bremssystem abgelassen. Dann ging’s zur Bikermühle. Und nach einem Abendessen, nach 12 Stunden auf dem Bock und Dauerregen sah die Welt nicht mehr so schlimm aus. Also die Tour weitergefahren. Am nächsten Tag, nach weiteren 10 Stunden im Regen haben wir Bozen erreicht.
Bei BMW in Bozen kannte man das Problem mit den festgehenden Bremsen. Es tritt meist auf wenn ein alter Bremssattel mit einem neuen Reparatursatz instand gesetzt wird und dabei der Bremszylinder nicht um 1/10 aufgerieben wird. Er neigt dann zum Klemmen mit dem bekannten Ergebnis.
Nach vier Tagen in Süd-Tirol ging es regenfrei in den Schwarzwald nach Hinterzarten ins Gästehaus Ketterer. Zwei Tage später dann wieder regenfrei nach Hause. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Juni 2008 um 19:28 Uhr |
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